
Am 29. April wurde auf der Jahrespressekonferenz das neue Saisonprogramm der Brandenburgischen Sommerkonzerte offiziell vorgestellt: 34 Konzerte, 9 Lesungen und rund 80 Beiprogramme an 31 Orten überall in Brandenburg! Kommen Sie mit auf Entdeckungstour in schmucke Dorfkirchen, verwunschene Schlossparks, altehrwürdige Zisterzienserklöster und entlegene Landgüter! Zu exquisiten Konzerten, Natureindrücken und kulinarischen Genüssen... Auf dem Podium mit dabei waren Patricia Werner von der Ostdeutschen Sparkassenstiftung, Kara Huber und Joachim Pliquett aus dem Vorstand der Brandenburgischen Sommerkonzerte, Gavriel Lipkind als Vertreter der Künstler der aktuellen Saison sowie Staatssekretär Martin Gorholt.
NEU im Programm: Lebusa!
Das Konzert am 22. Juni mit den Jungstudierenden des Julius-Stern-Instituts der UdK Berlin ist von Angermünde verlegt nach Lebusa. Das beschauliche Örtchen im Elbe-Elster-Land ist seit Jahren beliebtes Reiseziel der Brandenburgischen Sommerkonzerte: die Pöppelmannkirche des Barockbaumeister Matthäus Daniel Pöppelmann, Erbauer des Dresdner Zwingers, beheimatet mit einer von zwei Silbermann-Orgeln Brandenburgs eine klingende Rarität. Ebenfalls ein Schatz ist die 1686 errichtete Bockwindmühle, die zu den ältesten funktionstüchtigen Mühlen ihrer Art in den neuen Bundesländer zählt, Schloss und angrenzende Parkanlage laden ebenfalls zur Erkundung ein.
Weitere Informationen direkt auf der Konzertseite!
Geleitwort des Kuratoriumsvorsitzenden
Begegnung ist die Idee der Brandenburgischen Sommerkonzerte seit ihrer Gründung im Jahr 1990: Begegnung zwischen Stadt und Land, zwischen Jung und Alt, zwischen Künstlern und Publikum. Landschaft und Musik und ebenso herzliche Gastfreundschaft und anspruchsvoller Kunstgenuss verbinden sich miteinander.
Besichtigen, Begegnen, Hören: zu diesem Dreiklang kam in den letzten Jahren ein viertes Element hinzu: das Nachdenken. Mit Lesungen, Vorträgen und Diskussionen wurde das Programm bereichert; in diesem Jahr beschäftigen uns Ökologie und Nachhaltigkeit. Die Gestaltung der brandenburgischen Landschaft, die Zukunft von Landwirtschaft und Industrie, die Probleme der künftigen Energieversorgung: unterwegs zu den Konzerten springen sie uns in die Augen. Die inhaltlichen Angebote zu diesen Themen lege ich Ihnen nahe. Neue Entdeckungsmöglichkeiten bieten die 31 Konzertorte dieser Saison, unter denen ich zwei hervorhebe, die das erste Mal dabei sind: das Landgut Pretschen, ein Beispiel für ökologischen Landbau in unserer Region, und die Wallfahrtskirche in Alt Krüssow, die dieses Mal als Benefizort für unser jährliches Denkmalschutzprojekt ausgewählt wurde. An unvertraute Orte führt auch das Dorfkirchenkarussell in Dallgow, Rohrbeck und Seeburg. Lauter Gelegenheiten, Neues zu entdecken.
Den Auftakt der Saison gestaltet das Brandenburgische Staatsorchester Frankfurt in Königs Wusterhausen, drei Monate darauf endet der Konzertreigen in Blankensee – ebenfalls mit einem brandenburgischen Klangkörper, dem Philharmonischen Orchester des Staatstheaters Cottbus. Dazwischen erwarten Sie farbenreiche musikalische Erlebnisse, darunter ein Soloabend mit dem israelischen Cellisten Gavriel Lipkind, Schubert und Mozart mit der Kammerakademie Potsdam im Oderbruch, italienisches Flair in der Uckermark, Jazz auf dem Landgut Pretschen oder die Werke der diesjährigen Komponistenjubilare Verdi und Wagner im Schlosspark Stechau.
Ich freue mich darauf, Ihnen bei dem einen oder anderen unserer Konzerte zu begegnen! Mit guten Wünschen für die neue Saison der Brandenburgischen Sommerkonzerte und für das ganze Jahr 2013
Ihr Wolfgang Huber
Prof. Dr. Dr. h.c. Wolfgang Huber
Vorsitzender des Kuratoriums
