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Die Presse über unsere Konzerte 2005
Zur Bilanz der 15. Brandenburgischen Sommerkonzerte
"Seit nunmehr 15 Jahren versprechen die Brandenburgischen Sommerkonzerte ihren Besuchern aus nah und fern 'Musik und mehr'. Und gerade dieses 'mehr' ist es, was die besondere Atmosphäre dieser Musikreisen durch märkisches Land auszeichnet: Landschaft entdecken, ländliche Tafelfreuden genießen, Historie erforschen, im Gespräch einander näher kommen, architektonische Kostbarkeiten von Kirchen und Klöstern, Herrenhäusern und Schlössern aufspüren. [...] Unter Wilhelm Kirchner, neuem Vorstandsvorsitzenden des auch denkmalpflegerisch engagierten Musenvereins, bleibt es dabei, dass Festivalkultur durchaus ohne Unterstützung der öffentlichen Hand gemacht werden kann."
Das Orchester Nr. 10/2005, Peter Buske

Sperenberg, 24.9., Dorfkirche, Benefizkonzert, Adrian Jones und Thomas Schmidt-Ott (Cello), Ulrich Eckhardt (Orgel)
"[Die Zuhörer] genossen, wie die Cellisten Adrian Jones und Thomas Schmidt-Ott mal träumerisch, mal furios, mal überschwänglich ihre Instrumente erklingen ließen. Organist Ulrich Eckhardt fügte sein Instrument behutsam ein, ohne die Streicher zu dominieren. Besonderen Beifall erhielt Thomas Schmidt-Ott, der beim Stück von Giovanni Battista Sammartini das tragende Instrument hatte und das Cello mit Inbrunst und Virtuosität erklingen ließ. 'Ein musikalischer Höhepunkt für Sperenberg, ein Glücksfall für die Kirche', so [Pfarrer] Andreas Hemmerling."
Märkische Allgemeine, Reinhard Butzek, 25.9.05

Zossen, 4.9., Dreifaltigkeitskirche, Benefizkonzert,
Trio PiaVioce
"Ein Höhepunkt (...)"
Märkische Allgemeine, Reinhard Butzek, 5.9.05

Bergsdorf, 28.8., Kurt-Mühlenhaupt-Scheune, Jazzwochenende,
TEE mit SAHNE, FiBer
"Dass Entertainment zum Geschäft gehört, ist für die Musiker eine Selbstverständlichkeit. So führten sie [die Musiker von 'TEE mit SAHNE'] auf amüsante Art durch ihr eigenes Programm und bereicherten es durch allerhand Anekdoten. (...) Die Stumpfheit und Desillusionierung, die man bisweilen bei der Jugend beklagt, hat mit diesen Musikern wirklich nichts gemein. Die Saxofonsoli von Timo Vollbrecht zum Beispiel sprühten nur so vor Elan und Energie. Oder Fidelis Hentze, Trompete und Flügelhorn. Wie ist es möglich, dass ein Sechzehnjähriger sein Instrument so zum Klingen bringt, dass man als erwachsener Zuhörer ganz erstaunt ist über die Gefühlspalette, die es bei einem auslöst. "
Märkische Allgemeine, Mely Kilyak, 30.8.05

Berlin, 26.8., Konzerthaus am Gendarmenmarkt, Abschlusskonzert
Mayumi Miyata (Shô), Schleswig.Holstein Festival Orchester, Yutaka Sado (Leitung)
"Wie es aber klingt, wenn Jugendliche wirklich darauf brennen, etwas mitzuteilen, zeigt sich in Richard Strauss' 'Alpensymphonie'. Allein die Begeisterung, mit der sich die ehrgeizigen Nachwuchsmusiker des Themas 'Aufstieg' annehmen, lässt das Stück authentischer und gegenwärtiger wirken als in üblichen Konzerten. Locker überspringt man technische Gletscherspalten und triumphiert fröhlich auf dem Gipfel. Nur selten muss der diskrete Leiter Yutaka Sado dazu aufrufen, das Moss nicht zu zertrampeln oder den Zauber des Abends schwelgender zu genießen."
Der Tagesspiegel, Carsten Niemann, 28.8.05

Berlin, 26.8., Konzerthaus am Gendarmenmarkt, Abschlusskonzert
Mayumi Miyata (Shô), Schleswig.Holstein Festival Orchester, Yutaka Sado (Leitung)
"Dabei zeichnete sich das 118-köpfige, sich aus 23 Nationen rekrutierende Orchester in der Folge instrumental wie interpretatorisch deutlich aus. Sado am Pult gab ihm die richtigen Fingerzeige, und so stürzten sich die Musiker, keiner älter als 26, in das musikalische Neuland aus japanischer Feder."
Berliner Morgenpost, Klaus Geitel, 28.8.05

Bad Wilsnack, 20.8., Wunderblutkirche St. Nikolai, Unerhört,
Ensemble Polyphonia, Ensemble 6cant
"So gut besucht (...) war die Wallfahrtskirche St. Nikolai lange nicht. Etwa 600 Besucher hatten hier Platz genommen, um dem Konzert 'Unerhört' mit 'Polyphonia' und '6cant' zu lauschen. Die Holz- und Blechbläser des Symphonie-Orchesters Berlin und die A-Cappella-Sänger vom Rundfunkchor Berlin bereiteten in der Wunderblutkirche mit ihrer Akustik einen großartigen Musikge-nuss, dessen Bogen von Mozart bis ABBA reichte."
Schweriner Volkszeitung - Prignitzer, Manfred Drössler, 22.8.05

Bad Wilsnack, 20.8., Wunderblutkirche St. Nikolai, Unerhört,
Ensemble Polyphonia, Ensemble 6cant
"Großer Beifall (...) - höchsten Musikgenuss boten auch die A-Cappella-Gesänge von 6cant. Technisch präzise intonierten sie populäre Stücke im Stil der Barber-Shop-Musik (...) Bilder von Ausflugsdampfern und Dandys im weißen Strandanzug wurden wach, als die Gruppe ihre äußerst spritzige Version des Queen-Stücks 'Seaside Rendezvous' sang. Auch so mancher Beatles-Song gewann an Tiefe durch raffinierte Akkordkombinationen."
Märkische Allgemeine, Dorothea von Dahlen, 22.8.05

Burg (Spreewald), 14.8., Dorfkirche, Wenn Dichter lieben,
Sebastian Noack (Bariton), Manuel Lange (Klavier)
"Da zu so viel hochkünstlerisch sublimierter Liebe auch ein wenig naturbelassene Romantik gehört, stellten die Organisatoren dem Konzert - man war schließlich im Spreewald - eine kleine Kahnfahrt voran. Dass inmitten des Korsos das Cottbuser Jupiter-Quartett, eine Gründung des Philharmonie-Konzertmeisters Wolfram Korr, spielte, verstärkte noch den Zauber der stillen Landschaft. Leise, aber doch tragfähig schwebte der zarte Quartettklang über dem schattigen Wasser. (...) Sebastian Noacks gepflegte und runde Baritonstimme füllte den Raum, zersplitterte sich jedoch nicht in übermäßigem Hall. (...) Mörikes Gedichte regten sowohl Hugo Wolf als auch Othmar Schoeck zu Liederfolgen an. Auch Schoeck litt gerade Liebesqualen, die er mit den Gedichtzeilen 'Die Liebe, sagt man, steht am Pfahl gebunden' und 'Ein Irrsal kam in die Mondscheingärten' zu bändigen suchte. In diesen dramatischen Gesängen bewährten sich Sebastian Noacks üppige vokale Mittel sehr gut. ..."
Lausitzer Rundschau, Irene Constantin, 16.8.05

Luckau, 6.8., Nikolaikirche, Festkonzert 15 Jahre BSK,
Nikolaus Rexroth (Klavier), Wolfram Korr (Leitung), Kammerphilharmonie Berlin-Brandenburg
"Der erst 13-jährige Nikolaus Rexroth aus Berlin gehört zu den jüngsten Talenten, die in den 15 Jahren der Brandenburgischen Sommerkonzerte gefördert worden waren und bis heute werden. Der Student an der Musikhochschule 'Hanns Eisler' Berlin begeistert die Hörer mit seiner Interpretation des allerersten Klavierkonzertes von Mozart. Es ist ein Geburtstagsständchen mit Ovationen. (...) Die Musiker in der Nikolaikirche machen das Festkonzert zu einem Musikfest ..."
Lausitzer Rundschau, -ds, 8.8.05

Zum Jubiläum 15 Jahre Brandenburgische Sommerkonzerte
"Den kontinuierlichen Kulturabbau seit der Wende im Land des roten Adlers können auch Privatinitiativen wie die Brandenbur-gischen Sommerkonzerte nicht kompensieren. Dennoch hat die Konzertreihe in den letzten 15 Jahren eine Menge für das Land getan. Die flächendeckenden Konzerte und denkmalpflege-rischen Projekte sind Signale, dass Kultur überall dort stattfinden kann, wo die Menschen es wollen."
Der Tagesspiegel, Jörg Königsdorf, 7.8.05

Zum Jubiläum 15 Jahre Brandenburgische Sommerkonzerte
"... Aus den Kinderschuhen sind sie [die Brandenburgischen Sommerkonzerte] inzwischen mit Sicherheit heraus, doch Vitalität und Frische haben sie sich trotzdem erhalten... Dass just Luckau in der Niederlausitz, sonst nicht gerade eine Musik-metropole, ... zum Ort des Festkonzertes wird, hat seinen guten Grund: sind es doch oft kleine, ausgesprochen ländlich geprägte Orte, die diese Brandenburgischen Sommerkonzerte als Veranstaltungsstätten im gleichen Maße wie die größeren Kloster- und Stadtkirchen mitprägen. Es ist gerade die Verbindung von Überschaubarkeit, ja Intimität des äußeren Rahmens mit hochwertigen Musikangeboten, von geographischen und klanglichen Entdeckungen, auf die die Veranstalter zielen. Deswegen gehören traditionell auch Exkursionen und die rundum beliebten Freiluft-Kaffeetafeln mit ins Programm; unverkrampfter und trotzdem anspruchsvoller Kunstkonsum in enger Verbindung mit den regionalen Partnern ist angesagt."
Gerald Felber, Deutschlandradio Kultur, 5.8.05

Kloster Zinna, 31.7., Klosterkirche, Concerto Italiano, Mira Wang, Jan Vogler, Dresdner Kapellsolisten
"Für ihren hervorragenden Vortrag der vier nach den Jahreszeiten benannten Violinkonzerte erhielt die Solistin Mira Wang heftigen Beifall, der gar kein Ende nehmen wollte."
Märkische Allgemeine, Michaela Streit, 2.8.05

Rheinsberg, 29.7., Laurentiuskirche, Schubertabend, Sebastian Bluth (Bariton), Jonathan Alder (Klavier)
"Bluth interpretiert den Müller in der Tat sehr schneidig und aufgewühlt. Ebenso nervös wie der Bach, dem der wandernde Bursche als einzigem seine Liebe zur schönen Müllerin gesteht. Das harte Stakkato Jonathan Alders am Klavier unterstützt diese harsche Grundstimmung noch. (...) Alder läutet seelenvoll die Totenglocke und wiegt den Unglücklichen einfühlsam in den Schlaf. Sebastian Bluth singt dazu virtuos und über die Maßen ausdrucksstark "Schlaf aus deine Freude, schlaf aus dein Leid".
Märkische Allgemeine, Welf Grombacher, 1.8.05

Rheinsberg, 29.7., Laurentiuskirche, Schubertabend,
Sebastian Bluth (Bariton), Jonathan Alder (Klavier)
"Mit faszinierender Einfühlsamkeit durchlebten Sänger und Pianist das schmerzliche Auf und Ab von Hoffnung und Todessehnsucht, immer wieder begleitet vom stetigen Rauschen des Baches. Ihre Emotionen übertrugen sich auf das Publikum, das die Stimmungsschwankungen mit vollzog bis zu den letzten Gesängen, die Todesnähe und zugleich abendlichen Frieden vermitteln."
Oranienburger Generalanzeiger, Ruth Eberhardt, 1.8.05

Lebusa, 24.7., Pöppelmannkirche, Der junge Bach,
Jörg Halubek
"Abschließender Höhepunkt des Konzerts war die wieder auf der Orgel gespielte grandiose Passacaglia c-Moll. (...) Bachs Leidenschaft, strenge Kompositionsregeln mit musikantischer Lust zu befolgen, ließ sich hier bis in die fernsten musikalischen Verästelungen verfolgen, gleichzeitig konnte man sich dem schieren Strom des Klanges kaum entziehen. Mit diesem Werk gelang dem Interpreten die Verschmelzung struktureller Analyse und klanglich-musikalischer Synthese am überzeugendsten."
Lausitzer Rundschau, Irene Constantin, 26.7.05

Doberlug, 23.7., Klosterkirche, Cello match, Wen-Sinn Yang und Sebastian Klinger (Cello), Philipp Arndt und Guido Marggrander (Schlagzeug)
"Tradition und Moderne stießen zusammen und flossen ineinander, ausgezeichnet inszeniert als musikalische Dialoge zwischen den Melodie- und Rhythmusinstrumenten. Die romantische Grundstimmung übertrugen die beiden Cellisten ebenso auf das Publikum wie verträumt-verspielte Dialoge und sphärische Klänge bis hin zum explosiven Vulkanausbruch. Verblüfft staunten die Konzertbesucher im zweiten Konzertteil, wozu Celli in der Lage sind. Schon Paganinis „Caprice“ ver-langte den Cellisten schwindelerregendes Tempo ab, bevor
die avantgardistische Musik von Mauricio Kagel die Musiker zum sportiven, auch technisch eindrucksvollen und humorvoll zele-brierten Match herausforderte, dem das einfallsreiche Schlag-zeug-Spiel in Schiedsrichterfunktion zusätzliche Höhepunkte verlieh. Die meisten Zuhörer waren vom ungewöhnlichen Hörerlebnis begeistert. Auch bei den abschließenden „Drei südamerikanischen Tänzen“ saß den Cellisten der Schalk im Nacken. Wann erlebt man schon zwei Cellis im Sambatakt? In der Doberluger Klosterkirche noch einmal als Zugabe."
Lausitzer Rundschau, Jürgen Weser, 25.7.05

Zum Jubiläum 15 Jahre Brandenburgische Sommerkonzerte
"Erstklassige Unterhaltung! Die Mischung ist einzigartig: außergewöhnliche Locations, Führungen zu verborgenen Kulturschätze Brandenburgs und als Höhepunkt das Konzert. Spitzenorchester aus aller Welt sind zu Gast, preisgekrönte Nachwuchsvirtuosen präsentieren sich dem Publikum..."
Zeit.de, 19.7.05

Potsdam, 17.7., Französische Kirche, Orgelkonzert am Ende der Brandenburgischen Orgelreise, Elke Eckerstorfer
"Elke Eckerstorfer hat die Werke weitgehend farbig registriert, so dass sie sich als eine spannende Begegnung mit selten gespielten Komponisten darstellten. So erklang von dem Hausorganisten der Augsburger Familie Fugger, Christian Erbach, in kunstvoller Schlichtheit eine Canzona. Der spieltechnisch heiklen Toccata des Münchener Hofkapellmeisters Johann Kaspar Kerll spürte man die Spielfreude der Organistin an und die berührend sanfte Ciacona f-Moll Johann Pachelbels hat die Organistin mit weichem, jedoch nie weichlichem Klang geboten. Bachs Präludium und Fuge h-Moll BWV 544 war schließlich der Höhepunkt des mit herzlichem Beifall aufgenommenen Konzerts. Elke Eckerstorfer hat dieses brillante Werk zupackend, ohne Registrier-Mätzchen gespielt, den silberhellen Klang der Orgel trefflich zur Geltung kommen lassend."
Potsdamer Neueste Nachrichten, Klaus Büstrin, 19.7.05

Altfriedland, 16.7., Klosterkirche, Tango argentino
David Geringas, Geir Draugsvoll, Kammerakademie Potsdam
"Bravourös handhabte Draugsvoll die Knopfharmonika zwischen lodernder Leidenschaft und Hingabe. Was für eine Hörlust, beide Solisten abschließend in Piazzollas fulminantem Doppelkonzert 'Hommage à Liège' zu erleben. Straff und präzise geriet das Zusammenspiel zwischen den Solisten und der mitreißend aufspielenden Kammerakademie Potsdam. Alle wurden sie stürmisch gefeiert."
Märkische Oderzeitung, Peter Buske, 19.7.05

Eisenhüttenstadt, 9.7.05, Friedrich-Wolf-Theater, Drum together Peter Sadlo & Friends
"In Xenakis' 'Rebonds B' entfachte Sadlo gleichsam zehnhändig zwischen fünf Trommeln und fünf Holzblöcken ein Feuerwerk pentatonischer Klangfarben. Cages frühe 'Third Construction' hingegen persifliert die klassische Gattung schlechthin - das Streichquartett - durch ein Schlagzeugquartett, das unter anderem ein Eselsgebiss zum Klappern und eine Muschel zum Tuten bringen muss. Beides erhielt stärksten Applaus. (...) Das zugabenheischende, rhythmische Klatschen der Zuhörer bewies daraufhin nicht nur den Erfolg des Konzerts, sondern auch eine erste Folge der Minimal-Lektion."
Märkische Allgemeine Zeitung, Olaf Wilhelmer, 12.7.05

Eisenhüttenstadt, 9.7.05, Friedrich-Wolf-Theater, Drum together Peter Sadlo & Friends
"... Und tatsächlich vermischten sich am Sonnabend alle Altersgruppen. Vom Teenie über den Studenten bis hin zum Rentner saß man zunächst bei Kaffee und Kuchen im Friedrich-Wolf-Theater, um sich ab 14 Uhr den Kulturgütern der Stadt zu widmen. (...) Begeisterungsstürme löste schließlich das Konzert mit den Perkussionskünstlern 'Sadlo & friends' aus. Ob Schlagzeugfan oder nicht, mit einmaliger Professionalität, doch weit entfernt von kaltschnäuziger Routine, brachten der berühmte Schlagzeuger Peter Sadlo sowie fünf seiner ebenfalls hochkarätigen Musikerkollegen wohl jedem der insgesamt 400 Gäste im Saal den Spaß am Rhythmus nahe. Auch etwa 100 Eisenhüttenstadter hatten den Weg ins Theater gefunden - und es sicher nicht bereut."
Märkische Oderzeitung, Claudia Große, 11.7.05

Blankensee, 3.7.05, Johannische Kirche, Virtuose Romantik Julia Fischer, RSB, Marek Janowski
"Mit Julia Fischer bot das RSB eine jener selbstbewussten Musikerinnen auf, die - hier am Beispiel von Tschaikowskys Violinkonzert D-Dur op. 35 - nicht nur eine lupenreine Technik "draufhaben", sondern auch individuelle Gestalter mit starkem Ausdruckswillen sind. Unter den weltweit führenden Geigen-Twens erscheint Fischer als die sportlichste, wenn sie die Saiten am Frosch des Bogens attackiert oder Striche an Phrasen-Enden so durchzieht, dass die Rückenbiegung auch zum Tennisaufschlag taugte. In der buchstäblich gesungenen Canzonetta zeigte Fischer allerdings, dass sie - im Gegensatz zu den Tennisdamen - auch ohne Kraftmeierei siegen kann.
Webers "Oberon"-Ouvertüre und Bizets erste Sinfonie umrahmten dieses Ereignis ihrerseits mit solistischen Leistungen des Orchesters. Diesen gesamteuropäischen Romantik-Querschnitt dirigierte Janowski in gewohnt unaufdringlicher Sachlichkeit, konnte aber gerade so den einfallsreichen, raffiniert polyphonen Charme des jungen Bizet herausarbeiten. Das allenthalben hör- und sichtbare Engagement an den inzwischen hemdsärmelig besetzten Pulten entlud sich schließlich in Bizets zweiter 'Arlésienne'-Suite, die, wäre sie nicht vorgesehen gewesen, sich das Publikum gewiss auch erklatscht hätte."
Märkische Allgemeine Zeitung, Olaf Wilhelmer, 5.7.05

Blankensee, 3.7.05, Johannische Kirche, Virtuose Romantik Julia Fischer, RSB, Marek Janowski
"Ein Wunderhorn eröffnet die 'Oberon'-Ouvertüre. In Webers selten gespielter Oper kann das Instrument zaubern wie Taminos Flöte und Papagenos Glockenspiel, und nach dieser Intonation traut man ihm Mirakulöses zu. (...) Julia Fischer, die Tschaikowskys Violinkonzert klischeefrei, in einer jungen Interpretation mit sauberer Technik vorträgt, darf noch eine Bach-Zugabe spenden, bevor die Pause auf den Rasen des Vorplatzes lockt. Der zweite Teil gehört der Eleganz von Bizet. Mit leichter Hand dirigiert Marek Janowski die C-Dur-Sinfonie und eine Suite aus der Musik zu Daudets Drama 'L'Arlésienne'. Aber das Schönste bleibt die Oberon-Ouvertüre, weil Janowski mit seinem Orchester das romantische Brio aus feinem Pianissimo und Klarheit entwickelt."
Der Tagesspiegel, Sybill Mahlke, 5.7.05

Annahütte, 26.6.05, Henriettenkirche, Aufbruch in die Moderne
Herkules Quartett
"Ein anspruchsvolles, gänzlich ohrwurmuntaugliches Programm also, das auch so manchen einheimischen Konzertgänger abgeschreckt haben mag. Dem frenetischen Applaus aber war abzuleiten, dass der Ausflug in die Moderne die Zuhörer gepackt hat. Wer sich mit der Musik ein wenig schwer tat, dem erleichterten die vier Virtuosen mit ihrer expressiven, körperbetonten Spielweise zumindest optisch den Zugang. (...) Auch wenn das Konzert (...) nicht ausverkauft ausverkauft war, zeigte sich der Veramstalter trotzdem zufrieden. 'Wir bleiben Annahütte ganz sicher treu, und wir werden unseren Kurs, die zeitgenössische Musik zu fördern, beibehalten. Wir hechten keinem Trend hinterher, wir setzen sie selbst. Und wir bleiben dabei, dass wir diese Musik aich in die kleinen Orte tragen wollen', so der Vorstandsvorsitzende der Brandenburgischen Sommerkonzerte, Wilhelm Kirchner. An Annahütte schätzt er das besondere Engagement der Bevölkerung und die anheimelnde Atmosphäre."
Lausitzer Rundschau, Annette Siemer, 29.6.05

Prenzlau, 25.6.05, St. Marien, Eröffnungskonzert
Dietrich Henschel, DSO Berlin, Kent Nagano
"Eingangs war das erst 14 Jahre nach Mahlers Tod uraufgeführte Adagio aus einer von ihm geplanten 10., unvollendet gebliebenen Sinfonie (...) zu hören. Hier gelang es Nagano vor allem mit den Streichern ein vom zartestes pianissimo bis zum starken, leidenschaftlichen Ausbruch gestaltetes Tongemälde aufzubauen.
(...) Dietrich Henschel verlieh mit seiner kräftigen, etwas dunkelgefärbten Stimme den Gesängen die tragische Größe. Seine deutliche Aussprache ließ auch die Texte gut verstehen, wenn auch an einigen wenigen Stellen Nagano das Orchester zu laut führte. Insgesamt aber geriet diese Interpretation der Vier ernsten Gesänge von Brahms zu einem großen Erfolg für Detlev Glanert und die Interpreten.
Abschließend schwelgten die Deutschen Symphoniker in Anton Bruckners sechster Sinfonie. In dem monumentalen Tongebäude. Fast den hohen und großen Raum der Marienkirche sprengende Klangfülle im ersten Satz, schwärmerische Motive im zweiten, sehr lebendige, fast hektische Formen im Scherzo-Satz und letztlich ein Finale mit kräftigen Blechbläser-Signalen und lieblichen, romantischen Episoden rundeten diese Sinfonie ab.
Kräftiger, langanhaltender Schlussapplaus bestätigten Kent Nagano und dem Deutschen Symphonie-Orchester, dass es den Zuhörern in der bis auf den letzten Platz gefüllten Prenzlauer Marienkirche gefallen hat."
Märkische Oderzeitung, 28.6.05

"In den kommenden 14 Tagen bietet der Termin in Eisenhüttenstadt ein ganz außergewöhnliches Programm: Hochdotierte Schlagzeuger, darunter Solopaukist Peter Sadlo von den Münchner Philharmonikern, treffen sich am 9. Juli zum 'Drum together' mit Werken von u. a. Cage, Xenakis, Reich."
TIP 14/05, Klassik-Highlights

Prenzlau, 25.6.05, St. Marien, Eröffnungskonzert
Dietrich Henschel, DSO Berlin, Kent Nagano
"Dass dieses Konzert bleibende Eindrücke hinterließ, dafür sorgte neben der Werkauswahl (...) insbesondere die hohe Qualität der künstlerischen Darbietungen und natürlich das einmalige Ambiente in St. Marien. Diesen Anspruch - Musik und Kultur zu verbinden, die Kulturschätze des Landes zur Geltung zu bringen, die Aufmerksamkeit für sie zu erhöhren - machte auch Brandenburgs Justizministerin Beate Blechinger in ihren Grußworten an das Publikum deutlich. Sie bezeichnete die Brandenburgischen Sommerkonzerte als eine Erfolgsgeschichte, die dazu beitrage, die kulturelle Attraktivität Brandenburgs zu erhöhen."
Prenzlauer Zeitung, Alexandra Spitza, 27.6.05

Prenzlau, 25.6.05, St. Marien, Eröffnungskonzert
Dietrich Henschel, DSO Berlin, Kent Nagano
"Kent Nagano und sein Deutsches Symphonie-Orchester eröffnen die Saison in Prenzlau mit einem nachdenklichen, fordernden, bewegenden Konzert. Mahler, Brahms, Bruckner: große Werke, letzte Fragen. Den langen Nachhall im Kirchenschiff integriert Nagano mit staunenswerter Konsequenz. Das Adagio aus Mahlers unvollendeter 10. Symphonie schwebt wie ein aus seiner Kapsel entstiegener Astronaut durch das All, Schönheit und Abschied unauflöslich verbunden. Der ins Unbekannte ragende Neuntonakkord entfaltet majestätisch sich wie aus den Pfeifen einer unsichtbaren Orgel.
Eine gute Prise Mahler steckt auch in Detlev Glanerts Orchesterfassung der „Ernsten Gesänge“ von Brahms. Da tanzt der Tod, der bittere, der süße, durch Sankt Marien, und nach der Entdeckung, dass dem Menschen vor allem die Liebe bleibe, schwingt das Werk wie Mahlers „Lied von der Erde“ mit sanftem, endlosem Flügelschlag aus. Ewig, ewig. Mit der 6. Symphonie setzen Nagano und seine hochmotivierten Musiker ihre aufregende Bruckner-Expedition fort, die Schluss macht mit dem Klischee eines musikalischen Kathedralenbauers. Denn hier ist alles in Unruhe, hier schwankt der Grund, bangt die Seele. Auch machtvolle Bläserchoräle formulieren Fragen, keine Antwort. Und der Blick wandert an den Säulen empor, bis zum fehlenden Kreuzgewölbe der Marienkirche zu Prenzlau."
Der Tagesspiegel, Ulrich Amling, 27.6.05

Prenzlau, 25.6.05, St. Marien, Eröffnungskonzert
Dietrich Henschel, DSO Berlin, Kent Nagano
"Streicher singen, gleich einem sezierten Nervenstrang, oftmals berückende Passagen; Blechbläser trumpfen, quasi wie ein freigelegtes Muskelpaket, kernig auf. Die Extreme in der Lautstärke machen gehörig Effekt. Der Beifall brandet."
Nordkurier, Peter Buske, 27.6.05

"... Und das ist typisch für die Sommerkonzerte: Sie sind mehr als Musikveranstaltungen an interessanten Orten. Als sie 1991 von Berlin West aus starteten, ging es vor allem darum, das Brandenburger Umland zu erkunden, es nach dem Eingeriegeltsein für sich zu erschließen. Das ist inzwischen vielfach geschehen, die Neugier ist geblieben - auf Menschen, auf Städte und Dörfer, auf verborgene Kulturschätze. (...)"
Lausitzer Rundschau, Renate Marschall, 25.6.05
"Es gibt Veranstaltungen, da wird eine gute Unterhaltung immer wieder durch Musik gestört. Und es gibt die Brandenburgischen Sommerkonzerte, die selbst gute Unterhaltung sind. Kent Nagano eröffnet mit dem DSO (...) die nunmehr 15. Konzertsaison. Bis Anfang September gibt es dann 25 lauschige Abende, die kleine Überwältigungen und große Glückseligkeit versprechen."
Berliner Zeitung, Kulturkalender, 23.6.05

"Bis zum Abschluss-Konzert im Berliner Konzerthaus am Gendarmenmarkt im August werden dann viele herausragende Solisten zu erleben sein. (...)
'Wir haben für diese Konzerte ein treues Stammpublikum. Und weil wir jährlich wechselnde Aufführungsorte bieten, kann man so ganz Brandenburg entdecken', sagt Christiane Weidner, die Geschäftsführerin der Sommerkonzerte-GmbH, die zudem betont, dass das Festival obendrein dem Erhalt von Aufführungsorten und Kirchenorgeln diene. Seit 1991 wurden aus Konzerterlösen rund 350000 Euro für Denkmalpflege und Restaurierung gespendet. (...)
Wenn dann noch die Sponsoren den Sommerkonzerten dauerhaft gewogen bleiben (...), bleibt ein Festival erhalten, dessen Macher bislang Kommerzialität mit bürgerschaftlichem Engagement klug zu verbinden wussten."
Märkische Oderzeitung, Jörg Zimmermann, 22.6.05

"Seit nunmehr fünfzehn Jahren gehen 'Klassiker auf Landpartie'. Als Brandenburgische Sommerkonzerte versprechen sie ihren Besuchern aus nah und fern: 'Musik und mehr'. Und gerade dieses 'mehr' ist's, was die besondere Atmosphäre dieser märkischen Musikreise auszeichnet: Landschaft entdecken, Historie erforschen, im Gespräch einander näher kommen, architektonische Kostbarkeiten von Kirchen und Klöstern aufspüren, Denkmalschutz für ein konkretes Projekt unterstützen. Waren es im ersten Veranstaltungsjahr (1991) sieben Konzerte, sind es nunmehr 27 an 25 Spielstätten. Haben sich, über die Zahlen hinaus, die Wünsche der Macher an das Musenfest in der Mark erfüllt?
'Die Brandenburgischen Sommerkonzerte sind ein Nachwendekind', erinnert sich Joachim Pliquett, künstlerischer Leiter der Konzertreihe, an die Anfänge. 'Der Wessi war neugierig auf das Berliner Umland.' Jahrelang haben diese Entdeckungsreisen funktioniert. Inzwischen war fast jeder in Kloster Zinna, Luckau, Heiligengrabe...
'Heute ist es das Erlebnis gemeinsamer Busanreise aus Berlin, was zum Besuch reizt. Auch die von macnhen spöttisch belächelte Kaffeetafel gehört immer noch dazu", zählt Pliquett Vorzüglichkeiten des größten flächendeckenden Festivals in Brandenburg auf. 'Inzwischen reizt die Tagesmelange aus Konzert an reizvollem Ort, Stadtbesichtigung, kulturhistorischem Vortrag, literarischer Lesung, Werkeinführung, besinnlichem Abendausklang.' Ein Gesamtkunstwerk also. So soll es bleiben...
Nordkurier, Peter Buske, 22.6.05

"Außerhalb der Festwochen, bei einem norddeutschen Epilog, spielt am 26. August das Schleswig-Holstein Festival Orchester in Kooperation mit young.euro.classic und den Brandenburgischen Sommerkonzerten..."
neue musikzeitung, Juni 2005

"... Doch nicht immer liegt der Schwerpunkt von Open-Air-Veranstaltungen auf der schauspielerischen oder musikalischen Darbietung unter freiem Himmel. Die Brandenburgischen Sommerkonzerte etwa finden überwiegend in Kirchen statt - das Rahmenprogramm führt Besucher und Künstler allerdings hinaus in die Natur. 'Das Wesentliche ist die Verbindung zwischen musikalischem Erlebnis und Ausflug', betont Christian Schmidt, zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit der Konzertreihe. 'Man erfährt etwas über die Kirche, in welcher das Konzert stattfindet, sowie über die Leute vor Ort, die auch die Kaffeetafel organisieren.' Zum Konzept 'Klassiker auf Landpartie' gehören neben Kaffeetafel und Klassikkonzert attraktive Beiprogramme wie Führungen durch Schlösser, Kirchen und Museen oder musikalische Sampfer- und Kahnfahrten auf Seen und Fließen..."
FondsMagazin, Juni 2005

"Stars und Nachwuchstalente der internationalen Musikszene sind im Rahmen der 15. Brandenburgischen Sommerkonzerte vom 25. Juni bis zum 26. August im ganzen Land zu erleben. Unter dem Motto "Klassiker auf Landpartie" stehen insgesamt 27 Konzerte, unter anderem in Eisenhüttenstadt, Altfriedland, Brandenburg/Havel und Annahütte auf dem Programm. Wie in jedem Jahr werden auch Aufführungsstätten in Berlin einbezogen.
Zur Eröffnung am 25. Juni dirigiert Kent Nagano in der Prenzlauer Marienkirche das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin. Eine kleine aber feine Besetzung bietet das Konzert am 16. Juli mit der Kammerakademie Potsdam und dem Cellist David Geringas als Solist. Mit einem feierlichen Abschlusskonzert im Konzerthaus am Gendarmenmarkt endet auch in diesem Jahr die Saison - zu hören ist das Schleswig-Holstein Festival Orchester unter der Leitung von Yutaka Sado."
Märkische Oderzeitung, 26.5.2005

"Die Brandenburgischen Sommerkonzerte gehen in ihre 15. Spielzeit und werden insgesamt 27 hochkarätig besetzte Musikereignisse bieten. Neben Konzertsälen in Berlin und in brandenburgischen Musikhochburgen wie dem Dom zu Brandenburg an der Havel werden in Kirchen und Sälen in kleineren Orten von Juni bis September konzertante Spannungsbögen von der Kammermusik über Liederabende bis zu großen Sinfoniekonzerten zu hören sein.
...
Erstmals gastieren die Brandenburgischen Sommerkonzerte im prächtigen Jugenstil-Bau des Staatstheaters Cottbus. Am Sonntag, dem 7. August, gestalten im Großen Haus die Weltklasse-Solisten Baiba Skride (Violine) und Lauma Skride (Klavier) das Kammerkonzert mit Werken von Beethoven, Webern und Strauss..."
Lausitzer Rundschau, 22.4.2005

"Die Brandenburgischen Sommerkonzerte können 2005 ein Jubiläum feiern - fünfzehn Jahre gibt es die beliebten "Klassiker auf Landpartie" nun schon. Seit der Gründung geht es um die Begegnungen zwischen Menschen und das Entdecken und Kennenlernen der Landschaften, Städte und Dörfer von Brandenburg.
Dabei begeistert es die Besucher immer wieder, mit der Musik zusammen aufs Land zu gehen, denn sie genießen nicht nur die Konzerte in Kirchen, Schlössern und Herrenhäusern, Industrie- und Naturdenkmälern, sondern nehmen auch immer gern an den originellen Beiprogrammen teil, die von Lesungen bis hin zu gemeinsamen Fahrten mit der Museumseisenbahn reichen. So hat sich für die Nachmittage eine feste Dramaturgie bewährt: Nach der gemeinsamen Anreise mit Kaffeetafel und dem touristischen Erkunden der Orte folgt als Höhepunkt des Nachmittags das Konzert."
Berliner Morgenpost, 27.3.2005

"Seit der Gründung der Brandenburgischen Sommerkonzerte geht es um die Begegnung zwischen Menschen, das Entdecken und Kennenlernen verborgener Kulturschätze und märkischer Landschaften, Städte und Dörfer. Mittlerweile sind es fünfzehn Jahre, seit denen die beliebten "Klassiker auf Landpartie" unterwegs sind. Auch in 2005 werden die frühabendlichen Konzerte den Höhepunkt der ländlichen Exkursion mit Kaffeetafel, speziellen Ausflügen, Dampferfahrten, Stadtrundgängen, Besichtigung von Industriedenkmalen und ähnlichem darstellen. Verstanden sich die Sommerkonzerte früher als eine Bürgerinitiative vor Ort, setzen sie nunmehr auf die Kooperation mit überregionalen Partnern, erklärte der Vorstandsvorsitzende Wilhelm Kirchner bei der Präsentation des vielfältigen Programms."
Potsdamer Neueste Nachrichten, 24.3.2005

"Konzerterlebnisse für eine Region ermöglichen, die das harmonische Zusammenspiel noch immer nicht so recht beherrscht - das versuchen die Brandenburgischen Sommerkonzerte auch im 15. Jahr ihres Bestehens.
...
Neben einer Brandenburgischen Orgelreise und einem musikalischen Klostertag (...) soll auch verstärkt ein jüngeres Publikum angesprochen werden."
Der Tagesspiegel, 19.3.2005

"... Ein Anziehungspunkt für Freunde der Brandenburgischen Sommerkonzerte wird am 6. August die Nikolaikirche [Luckau] sein, wenn die [Musiker der Kammerphilharmonie Berlin-Brandenburg] die Zuhörer bezaubern..."
Lausitzer Rundschau, 19.3.2005

"Das reichhaltige Programm, das mit einer Vielzahl von Führungen, Wanderungen, Kremserfahrten und Lesungen in enger Bindung an die Regionalgeschichte verbunden ist, wird wesentlich durch zehn regionale Freundeskreise ermöglicht, die mitunter überdies mit eigenen Konzerten aufwarten. Wesentliche Mittel fließen in den Denkmalsschutz. So wird es in diesem Jahr Benefizkonzerte in der Dreifaltigkeitskirche Zossen innerhalb der ersten internationalen Musikakademie und zugunsten der Dorkirche in Kroppen geben, wobei der Kinderchor aus dem tschechichen Hradec Králové singt."
Nachrichtenagentur ddp, 18.3.2005
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