Anna Sommerfeld

Anna Sommerfeld stammt aus Stillwater, Minnesota, USA. Sie begann ihr Gesangsstudium bei Marcia Baldwin an der Eastman School of Music in New York und absolvierte anschließend ihr Masters Studium an der Universität von Kalifornien bei Elizabeth Mannion. Ein Begabtenstipendium ermöglichte ihr ab 1993 ein Aufbaustudium an der Musikhochschule Hamburg bei Judith Beckmann. 1998 erhielt sie ihr Operndiplom mit Auszeichnung. Die Sopranistin besuchte Meisterkurse bei Elisabeth Schwarzkopf und Licia Albanese.
Anna Sommerfeld war 2000 Preisträgerin bei den Metropolitan Opera Council Auditions in New York, Finalistin 2002 beim Internationalen Wettbewerb von Toulouse und gewann das Elisa Meier Stipendium in Hamburg.
Bereits als Studentin erhielt sie die Gelegenheit, diverse Fach-Partien in Hochschul-Produktionen zu verkörpern. Ihr Debüt gab sie in Rochester, New York, als Gräfin in „Figaros Hochzeit“. Es folgten an der Eastman School of Music Pamina in der „Zauberflöte“, Micaëla in „Carmen“ und Mimi in „La Bohème“. An der Hamburger Hochschule sang sie dann „Die lustige Witwe“, Fiordiligi in „Così fan tutte“, Comtesse de Folleville in „Viaggio a Reims“ und Lauretta in „Gianni Schicchi“. Zahlreiche Gastverträge während des Studiums führten sie u.a. nach Oldenburg als Donna Elvira und nach Brandenburg als Fiordiligi.

 
 

1998 wurde sie an die Hamburger Kammeroper engagiert, wo sie mit großem Erfolg Partien wie die Titelpartie in Händels „Alcina“, Agathe, Fiordiligi und Gräfin Almaviva gestaltete. 2003 gastierte sie in Gießen als Rosalinde in der „Fledermaus“ und in Shanghai als Pamina.
Seit 2005 ist Anna Sommerfeld festes Mitglied des Opernensembles des Staatstheaters Cottbus, wo sie schon Erfolge feiern konnte als Donna Anna, Hanna Glawari in „Die lustige Witwe“, Mimi, Agathe, Leonora in „Il Trovatore“, Fiordiligi, Juliette in Gounods „Romeo et Juliette“, als Sieglinde in der „Walküre“ und Clarice in Haydns „Die Welt auf dem Mond“. Für ihre Interpretation der Armgard in Offenbachs wiederentdeckter Oper „Die Rheinnixen“ wurde sie von der Fachzeitschrift „Opernwelt“ 2006 als beste Nachwuchskünstlerin nominiert.
Die Sopranistin gastierte bei zahlreichen Orchestern wie den Hamburger Symphonikern, dem St. Paul Chamber Orchester, der London Royal Philharmonic, dem Berliner Konzerthaus Orchester, dem NDR Symphonieorchester, der Hamburger Camerata und der EuropaChorAcademie.
2007 erhielt Anna Sommerfeld den Max-Grünebaum-Preis.

So, 5. September, Kreuzkirche Königs Wusterhausen

   

 

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