Peter Schöne
Peter Schöne hat sich mit seinem ausdrucksvollen lyrischen Bariton als Opern- und besonders als Liedsänger national und international etabliert. Entscheidende Weichenstellung war der Gewinn des Schubert-Wettbewerbs in Graz 2004. Weitere internationale Wettbewerbsgewinne (Bundeswettbewerb Gesang, ARD-Wettbewerb) bestätigten diesen Erfolg.
Sein Opern-Debüt gab Peter Schöne im Oktober 2002 an der Komischen Oper Berlin als Eddy in der Oper „Greek“. In den folgenden Jahren war er als Solist an den Opernhäusern von Bielefeld, Bonn, Bremen, Erfurt, Hagen, Kiel und Nürnberg engagiert. Als Valentin (Faust), Papageno (Zauberflöte), Frank/Fritz (Tote Stadt), Belcore (L’elisier d’amore) und Lescaut (Manon) konnte er ebenso überzeugen wie mit der Titelpartie in Monteverdis L’Orfeo. Zuletzt sang er in Erfurt den Amfortas (Parsifal).
Seit dem Beginn seiner Ausbildung beschäftigt sich Peter Schöne intensiv mit dem deutschen Klavierlied. Sein Repertoire erstreckt sich von Schuberts Liedschaffen, Liedern von Hugo Wolf, Gustav Mahler, Max Reger und Richard Strauss bis hin zum zeitgenössischen Lied. In zahlreichen Liederabenden gastierte er damit auf Konzertbühnen in ganz Europa, in Ecuador, Japan und in der Türkei. Eine Gesamtaufnahme aller Schubertlieder entsteht zur Zeit auf www.schubertlied.de.
Peter Schöne arbeitete mit vielen namhaften Orchestern, etwa dem NDR-Sinfonieorchester, dem Münchener Rundfunkorchester, den Deutschen Kammervirtuosen, dem Schleswig-Holstein-Festivalorchester, den Nürnberger Sinfonikern sowie dem Ensemble „Kontrapunkte“ Wien zusammen. Dirigenten wie Kent Nagano, Ulf Schirmer, Dennis Russell Davies und Pianisten wie Helmut Deutsch, Jan Philip Schulze, Moritz Eggert, Axel Bauni und Boris Cepeda waren und sind seine musikalischen Partner.
Durch seine enge Zusammenarbeit mit dem Pianisten Axel Bauni und den Komponisten Aribert Reimann, Wolfgang Rihm, Wilhelm Killmayer und Moritz Eggert wird sein ausgeprägtes Talent für die Musik des 20.und 21. Jahrhunderts deutlich. Das leidenschaftliche Engagement für diese Musik wurde mit dem Schneider-Schott-Musikpreis der Stadt Mainz honoriert.
In der Spielzeit 2009/2010 ist Peter Schöne u.a. am Landestheater Erfurt als Graf (Le nozze die Figaro), als Solist bei den Domstufen-Festspielen (Carmina burana), als Herr Fluth (Lustige Weiber von Windsor), als Fürst Jeletzki (Pique Dame) und als Nerone (Agrippina) zu sehen.
Sa, 31. Juli, Laurentiuskirche Rheinsberg