Philharmonisches Orchester Cottbus

Im Jahre 1908 wurde der Neubau des Staatstheaters Cottbus feierlich eingeweiht, und bereits vier Jahre später spielte ein hauseigenes Orchester bei der ersten Vorstellung des Opernensembles am 1. Oktober 1912. Das Orchester war sowohl an Konzerten als auch an Opern- und Operettenvorstellungen beteiligt. Nach dem 2. Weltkrieg wuchs der Klangkörper auf 52 Mitgliedern an und spielte in den nächsten Jahren die anspruchsvollsten Stücke der Konzert- und Opernliteratur sowie mehrere Uraufführungen. Im Oktober 1988 wurde das Orchester in „Philharmonisches Orchester Cottbus“ umbenannt.

 
 

Heute sind 74 fest engagierte Musiker im Orchester tätig. Sie blicken stolz auf ihre Geschichte zurück, die mit vielen wechselvollen Jahren doch immer auch eine Erfolgsgeschichte war – in den Jahrzehnten nach dem Krieg geprägt durch Kontinuität und eine konsequente Entwicklung, die in den letzten Jahren eine starke Verjüngung einschloss. Seit der Spielzeit 2008/09 leitet GMD Evan Christ das Ensemble, der bereits zahlreiche neue Akzente gesetzt hat. Mit großem Engagement widmet sich das Orchester der Musikvermittlung. Dazu gehören Schul- und Familienkonzerte, aber auch die Zusammenarbeit mit „Composers in residence“.
Neben Oper und Sinfoniekonzert gehört eine Kammerkonzertreihe zum Wirkungsspektrum der Musiker. Engagierte Interpreten Alter Musik haben sich im Bach-Consort unter Leitung von Christian Möbius zusammengefunden.

So, 5. September, Kreuzkirche Königs Wusterhausen

   

 

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