Evan Christ

Evan Christ wurde als Sohn einer Musikerfamilie in Los Angeles (USA) geboren und wuchs in Las Vegas auf. Er studierte zunächst Mathematik und Komposition an der Harvard University. Schließlich absolvierte er sein Dirigierstudium bei Gert Bahner an der Hochschule für Musik in Leipzig und wurde privat Student von Christoph Eschenbach. Im April 2003 wurde er in die Künstlerliste „Maestri von morgen“ des Dirigentenforums vom Deutschen Musikrat aufgenommen.
Von 2003 bis 2005 war er 1. Kapellmeister und Stellvertretender GMD des Mainfranken Theaters Würzburg, gewann dort den Theaterpreis 2004 und gründete das Ensemble Apart für zeitgenössische Musik.
 
 

Evan Christ war seit 2005 1. Kapellmeister der Wuppertaler Bühnen. Gleichzeitig war er 2005/06 kommissarischer GMD des Mainfranken Theaters Würzburg.
Von 2003 bis 2005 war er 1. Kapellmeister und Stellvertretender GMD des Mainfranken Theaters Würzburg, gewann dort den Theaterpreis 2004 und gründete das Ensemble Apart für zeitgenössische Musik. Evan Christ war seit 2005 1. Kapellmeister der Wuppertaler Bühnen. Gleichzeitig war er 2005/06 kommissarischer GMD des Mainfranken Theaters Würzburg.
Im Rahmen des Deutschen Dirigentenpreises 2006 wurde er mit einem Sonderpreis von der internationalen Jury unter dem Vorsitz von Sir Roger Norrington ausgezeichnet. Für die Konzertsaison 2007/08 übernahm Christ die musikalische Leitung der Bad Homburger Schlosskonzerte.
Als Gast dirigierte Christ zahlreiche namhafte Orchester, darunter das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin, das SWR Radio-Sinfonieorchester Stuttgart, die Zagreber Philharmoniker, das Radio Symphony Orchestra Ljubljana, das Niederländische Rundfunk-Sinfonie-Orchester, die Nürnberger Symphoniker, das Philharmonische Staatsorchester Halle, das Brandenburgische Staatsorchester Frankfurt, das Münchener Kammerorchester, das Ensemble Recherche, das Orchester des Staatstheaters Kassel und die Sinfonietta Cracovia.
Im Opernbereich war er u. a. mit „Peter Grimes“ (Staatstheater Hannover), „Rigoletto“ (Nationaltheater Mannheim), „Don Giovanni“, „Turandot“, und „La Forza del destino“ (Aalto Theater Essen), „Otello“ (St. Gallen) und „Macbeth“ (Münster) zu erleben.
Sein Repertoire reicht von der traditionellen bis zur Zeitgenössischen Musik. Unter seiner Leitung wurden bereits mehrere Werke uraufgeführt.
Seit 1. August 2008 ist er Generalmusikdirektor des Staatstheaters Cottbus, wo er mit der Einladung von „Composers in Residence“ und der damit verbundenen Vergabe von Auftragswerken neue Akzente setzte. Mit „Acht Uraufführungen in acht Konzerten“ startete in der Spielzeit 2009/10 eine erfolgreiche Reihe, die fortgesetzt wird. Fest davon überzeugt, dass ein Sinfonieorchester in unserer Zeit die gesamte Bandbreite der Orchestermusik professionell darbieten können muss, engagiert er sich natürlich ebenso stark für die Musik seit der Wiener Klassik. Besonders hervorzuheben ist der Zyklus mit allen Sinfonien Gustav Mahlers.

So, 5. September, Kreuzkirche Königs Wusterhausen

   

 

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